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Archiv der Kategorie ‘Existenzgründung‘

Existenzgründung leicht gemacht!

Mittwoch, den 18. August 2010

Jedes Jahr wollen tausende von hochmotivierten Menschen den Schritt  in die Selbstständigkeit  wagen. Doch dieser Schritt ist voller Hürden, die die Existenzgründer erst einmal nehmen müssen. An der zündenden Idee scheitert es bei Keinem. Aus der Idee muss ein Businessplan erstellt werden, der nicht nur für eine Vorlage bei den Banken genutzt wird. Unumgänglich ist, dass die Jungunternehmer eine solide Finanzierung brauchen, die auch Reserven aufweist, damit eventuelle Startschwierigkeiten  gut gemeistert werden können.

Existenzgründung

Existenzgründung (Foto: CFalk / pixelio.de)

Die wenigsten Existenzgründer haben ausreichend finanzielle Möglichkeiten, um den Start in die Selbstständigkeit alleine zu bewältigen. Somit ist der erste Gang für einen Jungunternehmer zu einer Bank, um sich um einen Kredit zu bewerben.  Die Banken zeigen zu Beginn oftmals wenig Interesse, da die Risiken einer Existenzgründung kaum absehbar sind. Banken wollen neben einem überzeugenden Konzept auch Sicherheiten für einen Kredit haben. Eine echte Alternative zu fehlenden Sicherheiten kann eine sogenannte Garantie sein und wird von den Kreditunternehmen gern sehen.

Bei einer Existenzgründung sollte man sich nicht nur Gedanken über ein Businesskonzept und die finanzielle Seite machen, sondern auch über die jeweilige Branche. Bei einigen Berufszweigen kämpft man nicht nur um Neukunden, sondern auch mit dem Ruf der Branche. Gerade die Existenzgründung im Immobilienbereich stellt eine große Herausforderung dar, da die Gründer oft gegen die Vorurteile, die über die Branche im Umlauf sind an kämpfen müssen. Der Autor Sven Johns befasst sich mit diesem speziellen Thema in einem Ratgeber. Dort finden Interessierte für diesen Berufszweig nützliche Tipps für eine Existenzgründung in der Immobilienbranche.

Irgendwann sind alle Hürden geschafft und dem ersten eigenen Geschäft steht nichts mehr im Wege. Doch wie viele Jungunternehmer schaffen es sich eine dauerhafte Einnahmequelle zu halten? Eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) fand heraus, dass jedes Jahr ungefähr 72.000 Unternehmen in den ersten fünf Jahren nach ihrer Gründung vom Markt verschwinden. Der Hauptgrund für die Aufgabe sind Probleme rund um die Finanzierung.

deGUT 2009 – Deutsche Gründer- und Unternehmenstage Berlin

Mittwoch, den 25. Februar 2009
deGUT Berlin 2009

Copyright deGUT

Im März ist es wieder soweit, die deGUT 2009 findet vom 20.-21. März in Berlin statt. Die Messe hat sich als eine der wichtigsten Veranstaltungen für Existenzgründer und Jungunternehmer etabliert. Informiert wird über den erfolgreichen Start einer Existenzgründung, zur Seite stehen erfolgreiche Unternehmer, Berater, Banken, Wirtschaftsverbände und Kammern.

Kern der deGUT ist das umfangreiche Seminarprogramm (hier als PDF) und die Verleihung des Unternehmenspreis “Gründerchampions 2009” durch die KfW Mittelstandsbank.

Seit 2008 sind die Investitionsbank Berlin (IBB) und die InvestitionsBank des Landes Brandenburg (ILB) Veranstalter der deGUT. Klaus Dieter Licht, Vorsitzender des Vorstandes der ILB empfiehlt  jungen Gründern, das reichhaltige Beratungsangebot der Messe zu nutzen: „Gründen ist spannend und auch lohnend, wenn man es richtig macht und die richtige Beratung hat! Die Messe soll ein Mutmacher für alle sein, die Gründungsgedanken haben.“ Den Veranstaltern ist es wichtig, dass erfahrene Unternehmen ebenso von der Messe profitieren: „Am neuen deGUT-Programm gefällt mir besonders, dass wir auch Angebote für Unternehmen im Programm haben, die die eigentliche Gründungsphase bereits hinter sich haben“, betont Professor Dr. Dieter Puchta, Vorsitzender des Vorstandes der IBB.

Wichtige Netzquellen für Existenzgründer

Dienstag, den 10. Februar 2009
Netzquellen für Existenzgründungen

Netzquellen für Existenzgründungen

Das Blog des Gewerbräume-Portals existiert nun über ein Jahr, in regelmäßigen Abständen schreibe ich hier über Existenzgründung, Gewerbeimmobilien, Franchise und Gewerberecht. Bei der Netzrecherche haben sich über diesen Zeitraum einige Quellen als sehr informativ erwiesen. Deshalb will ich euch meine Bookmarks gern vorstellen, damit jeder davon profitieren kann. Im ersten Teil geht es um die Existenzgründung.

Hilfe für die Existenzgründung

Förderland.de macht den Anfang, denn hier finden sich viele aktuelle und gut aufbereitete Tipps für Gründer und Unternehmer. Expertenbeiträge aus Wissenschaft und Wirtschaft, Hintergrundberichte und Fachbeiträge runden das Informationsangebot ab.

Existenzgründer.de ist das Existenzgründerportal des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und bietet den umfangreichsten Anlaufpunkt für Existenzgründer. Sehr lohnenswert.

Mittelstanddirekt.de ist ein Service der Volksbanken Raiffeisenbanken, neben vielen Informationen bietet die Seite auch einen Bereich für Existenzgründungen. Checklisten, Buchtipps und Downloads bieten erste Hilfe.

Dfv-Franchise.de ist der offizielle Internetauftritt des Deutschen Franchise Verband. Zentraler Anlaufpunkt für alle Fragen bei der Existenzgründung mittels eines Franchise-Systems.

Gruenden-in-Berlin.de lohnt sich für alle die eine Existenz in der Hauptstadt aufbauen wollen. Eine gute Übersicht relevanter Themen für Gründungswillige. Der Service wird unter anderem von der IHK Berlin bereitgestellt.

Interessante Blogs zur Existenzgründung

Blogmbh.de informiert zur Rechtslage für Geschäftsführer.

Gruenderszene.de absolut empfehlenswert.

Entscheiderblog.de für alle nötigen Entscheidungen.

Statiskberatung.blogspot.com gibt preis wie Zahlen funktionieren.

Marketingblog zum querlesen gut geeignet.

Tägliche Inspiration für die Innovation,

gibt’s aber auch hier.

Habt Ihr eigene interessante Seiten für Existengründer und Jungunternehmer? Hinterlasst einen Kommentar!

1.400 Felder bis zur Existenzgründung

Dienstag, den 3. Februar 2009
Titelbild der Studie

Titelbild der BMWi Studie

Der bürokratische Weg von der Idee bis zur Realisierung einer Existenzgründung kann sehr lang werden. In der aktuellen Studie “Leitmodell zur Optimierung der formalen Existenzgründungsverfahren in Deutschland”, die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) in Auftrag gegeben und von Evers und Jung durchgeführt wurde, werden Schwächen im Prozess der Existenzgründung deutlich. So muss der Gründer zum Beispiel bis zu 1.400 Formfelder ausfüllen, deutlich mehr als eigentlich nötig wären, für diverse Antragsformulare. Die Studie enthält Vorschläge zur Optimierung der gesamten Abwicklung, danach wären lediglich 230 Felder nötig.

Der Bürokratieabbau bedeutet für den Existenzgründer weniger Anfangskosten und mehr Zeitersparnis. Eine zentrale Erfassungsstelle, wie sie die Studie vorschlägt, leitet alle Unterlagen an die entsprechenden Stellen weiter. Ob sich das vorgeschlagene Modell bundesweit umsetzen läßt, soll in einem Pilotprojekt in Hamburg getestet werden.

Die Studie liegt komplett als PDF für Interessierte vor: Studie des BMWi.

Aktueller Leitfaden für Existenzgründer

Donnerstag, den 29. Januar 2009
Starthilfe: Der erfolgreiche Weg in die Selbständigkeit

Starthilfe: Der erfolgreiche Weg in die Selbständigkeit

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gibt seit über 20 Jahren einen Leitfaden für Existenzgründer heraus, diese “Starthilfe: Der erfolgreiche Weg in die Selbständigkeit” wurde heute in einer aktualisierten Fassung veröffentlicht. Eine sehr geeignete Informationsquelle für alle Gründerinnen und Gründer.

Die Bröschüre gibt in 130 Seiten einen knappen und verständlichen Überblick über alle wichtigen Themen der Existenzgründung. Solch eine Entscheidung sollte reiflich überlegt und gut vorbereitet sein. Für die Planung in eigene Selbständigkeit bieten diese zehn Kapitel reichlichen Input:

  1. Zum Start in den Start
  2. Die Entscheidung
  3. Der Gründungsweg
  4. Der Businessplan
  5. Die Finanzierung
  6. Die Formalitäten
  7. Die Absicherung
  8. Das Kaufmännische Einmaleins
  9. Das Unternehmen führen
  10. Service

Die Broschüre “Starthilfe: Der erfolgreiche Weg in die Selbständigkeit” kann man beim BMWi bestellen oder auf den Seiten des Ministeriums herunterladen.

Hier der direkte Link: Broschüre als PDF

Welche Chancen haben Internet-StartUps 2009?

Mittwoch, den 21. Januar 2009

Beim täglichen Querlesen interessanter Existenzgründer-Blogs bin ich heute auf einen Beitrag von gruenderszene.de gestoßen. Andre Stahmer gibt Einblick in eine zweiteilige Expertenumfrage zum Thema “Was bringt 2009 für Internetgründer?”.

Zum einen wurden Investoren befragt, diesmal geben Gründer selbst einen Ausblick auf das Jahr 2009. Alle zitierten Gründer sind sich einig, es wird ein schwieriges Jahr. Der Markt wird sich bereinigen, da es schwer sein wird Folgefinanzierungen zu erhalten. So muss mit bereits eingefahrenem Kapital gut gewirtschaftet werden. Effizienz ist das Stichwort. Nur wirklich gute und profitable Geschäftsmodelle werden sich durchsetzen.

Muss gespart werden, so prognostiziert Katja von der Burg eine Verlagerung der “Marketing-Budgets von klassischem Maßnahmen oder teurer Image-Werbung im Internet in Richtung Performance-Marketing” stattfinden wird.

Andere sagen wiederrum: Nur wer sich anpassen kann, wird das Jahr 2009 überleben. eine Chance hat aber jeder und die sollte genutzt werden.

Mehr zur Expertenumfrage “Gründer” gibt’s hier bei der gruenderszene.

48 Euro Flatrate für das Taxifahren

Mittwoch, den 7. Januar 2009
Taxmobil

Taxmobil AG

Maximale Mobilität zu günstigen Preisen? Ohne Führerschein mit dem Auto unabhängig sein? Der eigene Chauffeur ist jederzeit verfügbar? Eine wunderbare Idee, die nicht länger imaginär bleiben soll. Bereits dieses Jahr startet die Taxmobil AG ihr Pilotprojekt in Böblingen/Sindelfingen.

Was ist Taxmobil und wie soll das funktionieren? Das Prinzip einer Flatrate ist bekannt, pauschale Bezahlung für eine Dienstleistung und unbegrenzte Nutzungsmöglichkeiten derer. Taxmobil will die Mobilität für Jedermann und zu jeder Zeit ermöglichen, der Kunde bestellt wie beim Taxifahren eine Fahrt und kann das unendlich oft für 48 Euro im Monat nutzen. Einziger Unterschied: Taxmobil verbindet mehrere Nutzungen miteinander um effektiv zu sein. Es werden sogenannte Sammelfahrten durch ein ausgeklügeltes Dispositionssystem organisiert. Fahrten sind innerhalb von Ortschaften möglich, von Hamburg nach Berlin wird dies nicht möglich sein. Die Taxmobil-Karte erlaubt aber in jeder Stadt die Nutzung des “eigenen Chauffeurs”.

Der Anbieter verbindet dabei nicht nur Taxis, sondern auch andere Verkehrsträger miteinander. Das Unternehmen besitzt keinen eigenen Fuhrpark, wie ein Taxiunternehmen. Es vermittelt Leerfahrten, vorhandene Kontigente bestehender Personentransportdienste. 2010 soll der deutschlandweite Betrieb erfolgen um im Anschluss sogar weltweit diesen Dienst anzubieten.

Es gibt bereits Umsetzungen solcher Ideen, die Nutzung von Transportmitteln durch mehrere Personen zu ermöglichen. Beim Car Sharing der Deutschen Bahn können Autos stunden- oder tageweise gemietet werden. In anderen Lebensbereichen sind Flaterates vollständig etabliert, zum Beispiel Internet- und Telefondienste, sogar das Anliefern von Lebensmitteln wird genutzt.

Ich bin gespannt, ob es in Berlin bald diesen Dienst geben wird. Ich probiere das auf jeden Fall aus. Würden Sie solch eine Dienstleistung nutzen? Schreiben Sie einen Kommentar!

Via meinstartup.com gelesen.

Weitere Informationen: Taxmobil.ch, PDF-Präsentation der Taxmobil, Check Bewertung der AG

Berlin wächst, trotz Rückgang der Gewerbeanmeldungen

Dienstag, den 7. Oktober 2008

In der ersten Hälfte dieses Jahres wurden 20.200 Gewerbe in Berlin angemeldet, das sind 13,1 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Das Statistische Bundesamt Berlin-Brandenburg veröffentlichte gestern dazu einen Bericht. Den Neuanmeldungen stehen 15.600 Abmeldungen gegenüber, dass entspricht rund 7 Prozent weniger Abmeldungen als im Vorjahr.

Copyright by Statistisches Bundesamt Berlin-Brandenburg

Copyright by Statistisches Bundesamt Berlin-Brandenburg

Berlin ist attraktiv für Freiberufler

Berlin wächst also deutlich weiter. In welchen Wirtschaftsbereichen Zuwachs und Abgänge zu verzeichnen sind, zeigt die Grafik des Statistischen Bundesamtes. Deutlich ist zu erkennen, dass sich in Berlin immer mehr Freiberufler niederlassen, ein Trend der bekannt ist und nun durch Fakten bestätigt wird. Das verarbeitende Gewerbe und der Finanzsektor verzeichnen als einzige einen Rückgang, hier sind mehr Abmeldungen als Anmeldungen getätig worden.

Frauen im Vormarsch

Jedes dritte Unternehmen von den 15.700 Einzelunternehmen meldete eine Frau an und nicht ganz ein Drittel (31,4 Prozent) betrug der Anteil von Frauen bei den Abmeldungen.

Berlin ist ein attraktiver Standort für Unternehmensgründungen und Standortverlagerungen. Es zogen 639 Unternehmen nach Berlin, leider wanderten auch 670 in andere Bundesländer ab. Ein Kommen und Gehen.

Fazit: Auf Grund der Finanzkrise ist für das zweite Halbjahr sicherlich ein viel stärkerer Rückgang zu erwarten, denn Unternehmensgründungen benötigen Kapital in Form von Beteiligungen oder klassischen Krediten. Die zu erwartende Rezession im nächsten Jahr dürfte daran nichts ändern.

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

Hilfe für Existenzgründer

Mittwoch, den 6. August 2008

Die Industrie- und Handelskammer Magdeburg startet ab August einen Kurzlehrgang, über drei Tage, für Existenzgründer. Das Existenzgründerseminar bietet einen Überblick zu allen gründungsrelevanten Fragestellungen auf dem Weg in die Selbstständigkeit.

Das Seminar wird sechs mal angeboten, der erste Termin ist am 19-21.08.2008 alle weiteren laufen bis Ende des Jahres:

09-11.09.2008
30.09.-02.10.2008
21.-23.10.2008
18.-20.11.2008
09.-11.12.2008

Die Teilnahme kostet 30 Euro, veranstaltet wird das Ganze in der

IHK Bildungsakademie Magdeburg GmbH
Alter MArkt 8/ Katzensprung
39104 Magdeburg

Ansprechpartner
Frau Weber
Telefon: 0391 5693-211
E-Mail: weber@magdeburg.ihk.de

Kongress “Studieren – Forschen – Gründen”

Donnerstag, den 31. Juli 2008

Existenzgründungen aus der Wissenschaft
Berlin, 30.09. – 01.10.2008

Unternehmensgründungen aus dem akademischen Umfeld sind eine Möglichkeit der Existenzgründung, doch welche innovativen Konzepte bieten Wissenschaft und Praxis? Wie sehen die Rahmenbedingungen für kommende Unternehemensgründungen im In- und Ausland aus Hochschulen und Forschungsreinrichtungen aus? Dazu lädt der EXIST-Kongress vom 30. September bis 1. Oktober 2008 in Berlin Gründer, Jungunternehmer, Existenzgründer, EXIST-Akteure, sowie Vertreter aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen ein. Weitere Diskutanten sind Kapitalgeber, Business Angels und Politiker. (weiterlesen…)

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