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Archiv der Kategorie ‘Gewerbeimmobilien‘

EXPANSION: Größte Gewerbeimmobilienmesse in Deutschlands Norden wird zur internationalen Fachmesse

Freitag, den 25. Juni 2010

Die Veranstalter der EXPANSION Gewerbeimmobilienmesse in Hamburg ziehen zum Abschluss der diesjährigen Fachausstellung ein positives Fazit und heben insbesondere die zunehmende Internationalisierung der Messe und die gute Stimmung in der Branche positiv hervor.

Logo EXPANSION Gewerbeimmobilienmesse

Die EXPANSION, größte Fachmesse für Gewerbeimmobilien in Deutschlands Norden, hat sich nun auch bei internationalen Ausstellern aus der Immobilienbranche zu einem festen Frühjahrstermin etabliert. Im neunten Jahr ihres Bestehens lockte die Messe weit über 2000 Fachbesucher ins Congress Center Hamburg. Etwa 10 Prozent der Aussteller kamen aus dem Ausland. Insbesondere die skandinavischen Aussteller sorgten für ein hohes Maß an Internationalität, da sie zusätzlich interessiertes Fachpublikum aus Schweden, Dänemark und Norwegen anzogen.

Die drei großen Schwerpunkte der Messe waren in diesem Jahr die Themen Stadtentwicklung, Finanzierung und Energieeffizient gewerblicher Immobilien. Experten aus Wirtschaft und Politik referierten darüber hinaus über die Potenziale heutiger energieeffizienter Massivhaus- und Fertighaus-Immobilien sowie über die Auswirkungen der Finanzkrise auf die Immobilienbranche und luden mit ihren Impulsvorträgen zu vielfältigen fachlichen Diskussionen ein.

Zum Abschluss der Messe zog Daniel Eisele aus der EXPANSION-Projektleitung ein positives Fazit: “In der Branche ist wieder leichter Optimismus spürbar, die meisten Aussteller sind mit dem Messeverlauf zufrieden. Das gute Feedback der ausstellenden Firmen bezog sich hierbei vor allem auf die Internationalität und Qualität der Fachbesucher” (Quelle: Pressemitteilung www.expansion-hamburg.de). Mit diesem Rückenwind haben sich die Veranstalter für das zehnjährige Jubiläum im kommenden Jahr viel vorgenommen. Der Termin für die EXPANSION 2011 steht bereits fest: Sie wird am 8. + 9. Juni 2011 wieder im CCH Congress Center Hamburg stattfinden.

Informationen zur Gewerbeimmobilienmesse EXPANSION

Die EXPANSION in Hamburg deckt überwiegend die Ausstellungsbereiche Gewerbeflächen und Baumanagement, Projektentwicklung und Immobilienfinanzierung, Geovermessung, Facility Management, Gebäudetechnik sowie Gebäude- und Büroausstattung ab. Die Messe richtet sich besonders an Investoren, Bauindustrie, Projektentwickler, Unternehmensberater, Stadtplaner, Banken und Versicherungen, Logistik und Handel sowie Wirtschafts- und Fachmedien. Nach der EXPO REAL in München ist die EXPANSION die zweitgrößte Gewerbeimmobilienmesse in Deutschland.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.expansion-hamburg.de

Bieten Immobilien Schutz vor Inflation?

Dienstag, den 13. April 2010

Entgegen der weit verbreiteten Auffassung, dass Sachwerte und insbesondere Immobilien einen guten Schutz gegen die Inflation bieten, zeigt WELT ONLINE anhand eines Beispiels aus der Historie Risiken auf, die mit einem Immobilieninvestment zu Krisenzeiten verbunden sind. Investitionen in Immobilien, so wird ein Immobilienexperte zitiert, bieten nur begrenzten Schutz vor der Inflation.

Bei geringer Teuerung steigen die Immobilienpreise nicht so stark wie die Inflationsrate. Werden jedoch Teuerungsraten von über zehn Prozent erreicht, dann zeigen historische Daten, dass sich Immobilien im Gleichklang mit der Inflationsrate verteuern. Erklärt wird dieses Phänomen mit der Tendenz der Anleger, in Krisenzeiten verstärkt in Sachwerte zu investieren. Dabei werden eher Preisaufschläge hingenommen als zu Nichtkrisenzeiten.

Genau genommen handelt es sich hierbei um eine selbst erfüllende Prophezeiung: Immobilien schützen vor allem deshalb vor Inflation, weil viele glauben, dass sie vor Inflation schützen. Immobilienverkäufer profitieren laut WELT ONLINE auch davon, dass durch eine hohe Geldentwertung die Schuldenlast der Hypothekenkredite deutlich sinkt.

Gutes Beispiel für dieses Phänomen ist die Hyperinflation in den Jahren 1922-1923, in der die Reichsmark so schnell entwertete, dass im November 1923 ein US-Dollar für 4,2 Billionen Mark gehandelt wurde. Immobilieninvestoren zählten damals zu den Gewinnern der Krise, denn durch die hohe Geldentwertung sank die Schuldenlast durch Hypothekenkredite gegen null. Das führte dazu, dass Immobilienkäufer am Ende der Inflation praktisch schuldenfrei waren.

Die Freude über die hohen Gewinne währte jedoch nicht lange. Schon 1924 wurde eine Hauszinssteuer eingeführt, mit der die Gewinne der Grundeigentümer aus dem Vorjahr wieder abgeschöpft werden sollten. In der Realität wirkte diese Steuer für viele Immobilienbesitzer wie eine Enteignung. Viele Hauseigentümer waren gezwungen zu verkaufen, wodurch der Markt für Wohn- und Gewerbeimmobilien um bis zu 50 Prozent einbrach.

Laut Jones Lang LaSalle hat sich die zum Jahresende 2009 abzeichnende Investitionsfreude bei Gewerbeimmobilien auch im ersten Quartal 2010 fortgesetzt. Deutschlandweit konnten Transaktionen in gewerblich genutzte Immobilien im Volumen von 5 Milliarden Euro registriert werden. Das entspricht einem Plus von 176 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal 1/2009. Einzelhandelsimmobilien sind dabei mit einem Investitionsvolumen von rund 3 Milliarden Euro der große Gewinner.

Der Anteil ausländischer Investoren nimmt indes stetig zu. Dies ist möglicherweise auch ein Zeichen dafür, dass die Folgen der Finanzkrise weltweit noch nicht überwunden sind und Investoren ihr Heil im vermeintlich krisensicheren Gewerbeimmobilien-Investmentmarkt suchen.

Gewerberäume schneller vermieten durch Licht

Mittwoch, den 3. März 2010

Die wichtigsten Kriterien bei Vermietung und Verkauf einer Gewerbeimmobilie sind zweifellos die Lage und die Größe der Gewerberäume. Keinesfalls vernachlässigt werden sollten jedoch Atmosphäre und die Visualität des Gebäudes. Um eine persönliche Bindung zum zukünftigen Objekt entstehen zu lassen, bedarf es einer besonderen Gestaltung, die der Immobilie eine individuelle Identität verleiht. Dazu eignet sich in besonderer Weise die Lichtgestaltung und Beleuchtung von Fassade, Innenräumen, Schaufenstern und bestimmten Gebäudeteilen wie etwa der Eingangsbereich.

Durch eine inspirierte Gestaltung und Bestrahlung gelingt es nicht nur ein Gebäude “zum Leben zu erwecken”, sondern auch eine unvorteilhafte Architektur zu kaschieren bzw. unansehnliche Gebäudeteile teils erheblich aufzuwerten. Selbst wenige Lichtquellen subtil platziert genügen bereits, um einer Immobilie ein unverwechselbares und somit wiedererkennbares “Gesicht” zu verleihen. In Zeiten eines schwieriger werdenden Immobilienmarktes erhöhen sich genau durch solche Beleuchtungsmaßnahmen die Chancen, bei der Vermietung einer Gewerbeimmobilie am Ende die besseren Argumente für sich zu haben.

Immobilienbesitzer, die sich für einen solchen Schritt entscheiden, sollten sich unbedingt über die Möglichkeiten des Einsatzes von LEDs (Light Emitting Diode) informieren. Diese kommen mit einem deutlich geringerem Energieverbrauch aus, da sie elektrische Energie fast auschließlich in Licht und nicht wie herkömmliche Glühlampen den größten Teil in Wärme umwandeln. In den nächsten Jahren werden auch so genannte OLEDs (Organic Light Emitting Diode) eine größere Rolle spielen. Mit OLEDs lassen sich riesige Flächen zum Leuchten bringen. Dabei müssen diese Flächen nicht extra illuminiert werden, sondern sie leuchten beim Anlegen einer elektrischen Spannung von ganz alleine.

Mit dieser Technologie ließen sich sowohl im Innen- als auch im Außenbereich einer Immobilie außergewöhnliche Effekte erzielen, die weithin sichtbar für Aufmerksamkeit sorgen und dazu beitragen Gewerberäume schneller zu vermieten.

Tolle Verpackungen für das Gewerbe

Montag, den 9. November 2009

Beim Essen gilt: Das Auge ist mit. Und was für die Gastronomie ein durchaus ernstzunehmendes Sprüchlein ist, läßt sich vielleicht auch auf die Gewerbeimmobilien übertragen. Die Architektur und deren Konstrukteure entwerfen immer wieder innovative Konzepte für die Innen- und Außengestaltung von Arbeitsstätten. Zeigeist am Arbeitsplatz kann Menschen in ihrer Motivation und Schaffenskraft positiv beeinflussen. Ein besonderes Gebäude kann Ausdruck eines Unternehmens, einer Marke oder einer Philosophie sein.

Ein wirkungsvolles Beispiel ist das Weingut Preisinger in Östereich im burgenländischen Gols. Hier haben die Architekten eine Weinproduktion mit Lager und Büroräumen geschaffen. Die Bilder zeigen ein spannendes Inneres, wo der Blick aus den Büroräumen sicherlich Entspannung und Konzentration bietet. Bilder vom Weingut Preisinger finden Sie hier.

Weitere ausgezeichnete Projekte und gelungene Gebäude finden sich auf der neugestalteten Architektur-Datenbank nextroom.at. Ein Blick lohnt sich allemal.

Gewerbepark in Bochum auf altem Nokia-Standort

Dienstag, den 9. Dezember 2008

Nokia verkauft seinen Standort in Bochum an die Thelen-Gruppe, dort will Thelen – Betreiber vieler Gewerbeimmobilien – zukünftig rund 1000 Arbeitsplätze schaffen.

Auf dem ehemaligen Nokia-Gelände soll ein Gewerbepark entstehen, betreut durch den Immobilienentwickler und Bestandshalter Thelen. Der Kaufpreis und Details bleiben geheim, Nokia und Thelen haben Stillschweigen vereinbart.

Der Transfer der Gewerbeimmobilien ist im Rahmen des Projekts “Wachstum für Bochum” durchgeführt worden. Eine Initiative der Stadt Bochum und Nokia, da diese 2008 beschlossen ihre dort ansässige Niederlassung zu schliessen.

Im Zuge dieser Schliessung wurde die Transfergesellschaft PEAG gegründet, die für betroffene Mitarbeiter nach Möglichkeiten neuer Beschäftigung suchen soll.

Im Sommer fand Nokia bereits den ersten Investor für Teile dieses Standorts mit der Scanbull Vertical Images AG. Dazu im Artikel Nokia: “Wachstum für Bochum”-Programm erfolgreich mehr.

Quelle: Thelen-Gruppe kauft ehemaligen Nokia-Standort, RP-Online

Links: thelen-gruppe.de, nokia.de

Steigender Umsatz von Büroflächen in Deutschland

Donnerstag, den 23. Oktober 2008

Copyright by Stefan / Pixelio

Im dritten Quartal 2008 konnte das sehr gute Ergebnis des Vorjahres leicht gesteigert werden. Der Umsatz von Büroflachen an den acht bedeutendsten Bürostandorten Berlin, Hamburg, Köln, München, Düsseldorf, Frankfurt, Leipzig und Essen stieg auf rund 2,54 Millionen Quadratmeter.

Trotz der aktuellen Finanzmarktkrise sind die deutschen Büromärkte noch in guter Verfassung, so Peter Rösler, Vorsitzender der Geschäftsführung von Atisreal Deutschland. Rösler ist sich sicher, dass die Rekordumsätze der beiden vergangen Jahre vorläufig nicht wieder erzielt werden.

Bis auf Köln konnten alle Top-Standorte ihr Ergebnis leicht verbessern, München erzielte hierbei die höchsten Flächenumsätze. Die Leerstände sind also weiter rückläufig und größere moderne Flächen in den Top-Lagen nach wie vor Mangelware. Mittelfristig wird sich an dieser Lage kaum etwas ändern, die Finanzierung neuer Projekte gestaltet sich unter den aktuellen Umstände schwierig.

Somit legten die Spitzenmieten weiter zu, in allen Städten stiegen diese in den letzten zwölf Monaten um durchschnittlich fünf Prozent. Rösler geht hier aufgrund der Engpässe für absolute Top-Flächen von gleichbleibenden Spitzenmieten aus.

Die Auswirkungen der Finanzkrise werden in den kommenden Monaten auf die Realwirtschaft deutlicher, deshalb sind rückläufige Flächenumsätze für 2009 zu erwarten. Eine Fortführung der Rekordumsätze aus den vergangenen beiden Jahren wird es nicht geben.

Quelle: atisreal.de

Gewerbliches Mietrecht: Kein Kündigungsrecht aus wichtigem Grund bei schwerer Krebserkrankung

Mittwoch, den 1. Oktober 2008
Copyright by tarudeone / Pixelio

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Ein interessantes und auf den ersten Blick ungerechtes Urteil für den Mieter einer Gewerbeimmobilie. Selbst bei Tod kann der Mietvertrag nicht fristlos gekündigt werden. Der Vertrag geht auf den Erben über, das Oberlandesgericht Düsseldorf empfiehlt, sich in diesem Falle einen Untermieter zu suchen. Nun aber zum Sachverhalt und dem anschließenden Urteil des OL.

Ein Mieter, der Gewerberäume angemietet hat, kann nicht fristlos wegen einer
schweren Krebserkrankung kündigen. Dies hat das Oberlandesgericht Düsseldorf entschieden.

Der Kläger hatte in Mühlheim/Ruhr Gewerberäume angemietet und dort ein kleines Einzelhandelsgeschäft (Geschenkartikel) betrieben. Er wollte das bis Ende Februar 2009 laufende Mietverhältnis vorzeitig aus wichtigem Grund fristlos zum 29. September 2007 kündigen: Er leide an einer schweren Krebserkrankung und könne deshalb sein Geschäft nicht mehr betreiben.

Der 24. Zivilsenat hat festgestellt, dass dem Kläger kein Kündigungsrecht aus wichtigem Grund zusteht. Der Mieter trage das persönliche Verwendungsrisiko für die Mieträume und zwar auch dann, wenn er langfristig angemietete Gewerberäume aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr nutzen könne (vgl. § 537 Absatz 1 Satz 1 Bürgerliches Gesetzbuch). So ende auch mit dem Tod eines Mieters nicht das Mietverhältnis, sondern gehe auf den Erben über. Selbst im Wohnungsmietrecht, das – anders als das hier anwendbare gewerbliche Mietrecht – besondere Schutzbestimmungen zugunsten eines Wohnungsmieters vorsehe, stehe einem Mieter kein Recht zur fristlosen Kündigung zu (vgl. § 564 Bürgerliches Gesetzbuch: Kündigungsfrist 1 Monat).

Nach Überzeugung des Senats sei es auch nicht treuwidrig, wenn der Vermieter an dem Vertrag festhalte. Im Übrigen könne der Mieter sein Risiko dadurch begrenzen, dass er die Räume untervermiete. Einer Untervermietung dürfe ein Vermieter nur aus wichtigem Grund widersprechen.

Quelle: Oberlandesgericht Düsseldorf Aktenzeichen I-24 W 53/08

Energieausweis für Gewerbeimmobilien

Mittwoch, den 6. August 2008

Verwirrende Vorschriften

So titelt die FAZ heute in ihrer Überschrift zur Einführung des Energieausweises für Gewerbeimmobilien. Der wird am 1. Juli 2009 dafür fällig. Doch die Vorschriften sind nicht eindeutig, eher verwirrend.

So kann unter Umständen der Energieausweis schon heute Pflicht für Gewerbeimmobilien sein, wenn eine Gemischtnutzung vorliegt. Dabei kommt es auf das Verhältnis zwischen Wohn- und Gewerbebreich an.

Ausschlaggebend, so Verhoeven, sei das Verhältnis zwischen Wohn- und Gewerbenutzung. Machen Gewerbeflächen einen Anteil von nicht mehr als 10 Prozent in einem Wohngebäude aus, so gilt für das Gesamtgebäude und damit auch die Gewerbeflächen die Frist für Wohnhäuser, also Juli 2008.

Die Vergleichbarkeit unterschiedlicher Gebäudetypen sei schwierig und auch die Wahlfreiheit zwischen einfachem Verbrauchsausweis und dem wesentlich aussagekräftigeren Bedarfsausweis schaffen nicht mehr Transparenz, so die FAZ.

Quelle: FAZ.NET

Steigende Mietpreise in Innenstädten

Mittwoch, den 11. Juni 2008

Zwei interessante Artikel zur Mietpreisentwicklung von Ladenlokalen in 1a- und 1b-Lagen sind heute und gestern erschienen. Grundlage für die Erkenntnisse sind der Jahresbericht der Comfort München GmbH und die jährlich erscheinende Kaufpreiserhebung der DB Immobilien. (weiterlesen…)

Flughafen Berlin-Tempelhof schließt – Mehr Gewerberäume verfügbar?

Mittwoch, den 30. April 2008

Der Volksentscheid vom vergangenen Sonntag stellt klar: der Flughafen in Berlin-Tempelhof wird zum 31. Oktober 2008 geschlossen. Es stimmten rund 21 % aller Wahlberechtigen für den Erhalt, für einen erfolgreichen Volksentscheid wurden 25 % der Ja-Stimmen benötigt. (weiterlesen…)

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