1.400 Felder bis zur Existenzgründung
Dienstag, den 3. Februar 2009Der bürokratische Weg von der Idee bis zur Realisierung einer Existenzgründung kann sehr lang werden. In der aktuellen Studie “Leitmodell zur Optimierung der formalen Existenzgründungsverfahren in Deutschland”, die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) in Auftrag gegeben und von Evers und Jung durchgeführt wurde, werden Schwächen im Prozess der Existenzgründung deutlich. So muss der Gründer zum Beispiel bis zu 1.400 Formfelder ausfüllen, deutlich mehr als eigentlich nötig wären, für diverse Antragsformulare. Die Studie enthält Vorschläge zur Optimierung der gesamten Abwicklung, danach wären lediglich 230 Felder nötig.
Der Bürokratieabbau bedeutet für den Existenzgründer weniger Anfangskosten und mehr Zeitersparnis. Eine zentrale Erfassungsstelle, wie sie die Studie vorschlägt, leitet alle Unterlagen an die entsprechenden Stellen weiter. Ob sich das vorgeschlagene Modell bundesweit umsetzen läßt, soll in einem Pilotprojekt in Hamburg getestet werden.
Die Studie liegt komplett als PDF für Interessierte vor: Studie des BMWi.



