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Berlin wächst, trotz Rückgang der Gewerbeanmeldungen

Dienstag, den 7. Oktober 2008

In der ersten Hälfte dieses Jahres wurden 20.200 Gewerbe in Berlin angemeldet, das sind 13,1 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Das Statistische Bundesamt Berlin-Brandenburg veröffentlichte gestern dazu einen Bericht. Den Neuanmeldungen stehen 15.600 Abmeldungen gegenüber, dass entspricht rund 7 Prozent weniger Abmeldungen als im Vorjahr.

Copyright by Statistisches Bundesamt Berlin-Brandenburg

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Berlin ist attraktiv für Freiberufler

Berlin wächst also deutlich weiter. In welchen Wirtschaftsbereichen Zuwachs und Abgänge zu verzeichnen sind, zeigt die Grafik des Statistischen Bundesamtes. Deutlich ist zu erkennen, dass sich in Berlin immer mehr Freiberufler niederlassen, ein Trend der bekannt ist und nun durch Fakten bestätigt wird. Das verarbeitende Gewerbe und der Finanzsektor verzeichnen als einzige einen Rückgang, hier sind mehr Abmeldungen als Anmeldungen getätig worden.

Frauen im Vormarsch

Jedes dritte Unternehmen von den 15.700 Einzelunternehmen meldete eine Frau an und nicht ganz ein Drittel (31,4 Prozent) betrug der Anteil von Frauen bei den Abmeldungen.

Berlin ist ein attraktiver Standort für Unternehmensgründungen und Standortverlagerungen. Es zogen 639 Unternehmen nach Berlin, leider wanderten auch 670 in andere Bundesländer ab. Ein Kommen und Gehen.

Fazit: Auf Grund der Finanzkrise ist für das zweite Halbjahr sicherlich ein viel stärkerer Rückgang zu erwarten, denn Unternehmensgründungen benötigen Kapital in Form von Beteiligungen oder klassischen Krediten. Die zu erwartende Rezession im nächsten Jahr dürfte daran nichts ändern.

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

Mehr Arbeitslose im Mai als erwartet

Donnerstag, den 29. Mai 2008

Heute wurden die Arbeitslosenzahlen für den Mai 2008 von der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mitgeteilt. Die Zahlen sanken geringer als erwartet, die Arbeitslosenquote verringerte sich um 0,3 Prozentpunkte auf 7,8 Prozent.

Schaut man sich die alten und neuen Bundesländer genauer an gibt es immernoch große Unterschiede. Während in Westdeutschland nur 6,4 Prozent der Bevölkerung arbeitslos gemeldet sind, betrifft dies in Ostdeutschland 13,4 Prozent.

Bereinigt man die Statistik um saisonelle Arbeitskräfte, sind die Arbeitslosenzahlen absolut um 4000 auf 3,310 Millionen gestiegen.

Interessant wären Zahlen zu Unternehmensgründungen und Insolvenzen zum Vormonat und Vorjahr. Ich schau mal ob, sich welche finden lassen.

Quelle:

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