Asset Management zählt zu den hauptsächlichen Finanzdienstleistungen und ist der wichtigste Geschäftsbereich der Geschäftbanken: Das Verwalten von großen Vermögenswerten verschiedener Anlagen, beispielsweise von Immobilien.
Ziel des Asset Managements ist die optimierte Nutzung von gebundenen Vermögen, um den Geschäftsbetrieb sicherzustellen. Hierbei können prinzipiell zwei extreme Strategien unterschieden werden: Zum einen kann auf eine maximale Wertsteigerung des gegebenen Kapitals abgezielt und zum anderen eine bestimmte Wertsteigerung durch ein Minimum an Kapital verfolgt werden.
Die für ein Asset Management zu ermittelnde Faktengrundlage betrifft: Bausubstanz und Objekt, Nutzung und Betrieb, Markt und Standort, Rahmenbedingungen Eigentümer/Nutzer, Werte und Potentiale.
In einer verbindlichen Strategie werden dann Ziel, Maßnahmen, Termine und Vorbereitung von Gremienentscheidung bestimmt. Allgemein wird die Wertsteigerung über eine Kostensenkung durch ein neues Betriebskonzept, eine Erlössteigerung durch aktive Vermietung oder integrierte Objektstrategie und durch Gewinnmaximierung beim Abkauf und evtl. Neukauf durch genaues Timing erreicht.
Im Einzelnen kann die Wertsteigerung durch Flächenoptimierung, Leerstandsreduzierung, Sanierung/Modernisierung, Anschluss- und Neuvermietung erzielt werden. Besonders im gewerblichen Immobilienmarkt findet Asset Management aufgrund hoher Leerstände zunehmend Anwendung.